„Nächstenliebe wird entscheidend“

Am Ende gab es stehende Ovationen, obwohl der sachsen-anhaltinische Ministerpräsident Dr. Rainer Haseloff nicht angetreten war, um zu unterhalten. Die Mitglieder des Kolpingwerks im Erzbistum Paderborn, die ihn zu ihrer Diözesanversammlung nach Olsberg eingeladen hatten, erlebten einen ernsthaften und nachdenklichen Politiker, wie man sie sonst – zumindest im Fernsehen – nicht sieht. Einen Politiker zudem, den eine Frage umtreibt: Was wird aus diesem Land, wenn es seine christlichen Wurzeln vergisst?

 

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Verbandsprojekt gestartet

Verbandsprojekt gestartet

 

Einstieg ins Thema mit dem Spiel Teamtrainer

Der Bezirksvorstand Hochsauerland/Waldeck lud jetzt alle Vorstände der                                               Kolpingsfamilien des Bezirks zu einer Tages-Klausur ins Hotel Aspethera nach                                           Paderborn ein, um Ziele im Rahmen des Verbandsprojekts zu erarbeiten.
Teilnehmer aus fünf Kolpingsfamilien waren dieser Einladung gefolgt. Nach                                         einer gemeinsamen Einführung setzten sich die Vorstandsmitglieder in den                                               Kleingruppen inhaltlich mit den Zielen des Verbandsprojekts auseinander.                                                 Am Ende des Tages konnten drei Vorstände jeweils eine Zielvereinbarung                                               für die nächsten Jahre vorstellen, mit einem schon sehr konkreten                                        Maßnahmenkatalog.
Die Ziele für die Kolpingsfamilien waren unterschiedlich aus allen drei                                                      Bereichen des Verbandsprojekts „Selbst bewusst – Stärken bilden                                                  – außen wirken“  und entsprachen den örtlichen Gegebenheiten.
Der Bezirksvorstand wird die weitere Arbeit in den Vorständen jetzt                                                  unterstützen und auch alle anderen Kolpingsfamilien des Bezirksverbands                                              zur Arbeit mit dem Verbandsprojekt anregen und anleiten.


Die Teilnehmer des Klausurtages

 

Rom - Wallfahrt 2011

In Rom fand jetzt die internationale Wallfahrt des Kolpingwerkes anlässlich der 20-jährigen Wiederkehr der Seligsprechung Adolph Kolpings statt. Unter den rund 7000 Pilgern aus der ganzen Welt, die sich in Rom versammelten, waren auch einige Pilger aus den Kolpingsfamilien im Bezirk Hochsauerland/Waldeck.

Sie kamen mit vielen überwältigenden Eindrücken zurück. In Erinnerung bleiben nicht nur die großen Messen mit allen Kolpingern und rund 400 Bannern in St. Paul vor den Mauern und in der Lateransbasilika sondern auch der große Einzug durch das geöffnete Hauptportal und den Mittelgang des Petersdoms mit anschließender Hl. Messe in der Apsis des Petersdoms. Ein Höhepunkt war sicher auch die Papst-Audienz. In den Worten, die Papst Benedikt an die Pilger richtete, sagte er: „ich freue mich, dass so viele gekommen sind, und ich sehe darin doch die Kraft des Kolpingwerks, welche eine Kraft des Glaubens in unserem Land ist.“

Pilger des Kolping-Bezirks Hochsauerland/Waldeck vor ihrem Quartier mit Blick auf den Petersdom

Unser Bezirksbanner in Rom

 

 

Modernes Marketing für Vereine war Thema der Bezirksklausur

„Modernes Marketing für Vereine“ war das Thema einer Fortbildungs-Klausur zu der der Kolping-Bezirksverband Hochsauerland/Waldeck alle Vorstandsmitglieder und deren Partner aus den Kolpingsfamilien des Bezirks eingeladen hat.

Das Konzept Marketing umfasst die Analyse der Ausgangssituation (Stärken, Schwächen), Vorgehensweisen zur Zielfindung, Strategien und das Marketingmix (verschiedene Instrumente, um das Ziel umzusetzen) sowie abschließend das Controlling, die Überprüfung der Ziele. Die Teilnehmer bekamen die einzelnen Schritte vorgestellt, probierten anhand interessanter praktischer Methoden einige Umsetzungsmöglichkeiten aus und kamen darüber ins Gespräch.

Unterstützend wirkte an dem Wochenende die Auswahl des Tagungsortes. Im Hotel Aspethera in Paderborn passten das Ambiente und die Rahmenbedingungen, um ein angenehmes Lernen zu ermöglichen. Auch die jüngeren Teilnehmer waren begeistert darüber, dass ein Saunabesuch, das Shopping in der Mittagspause und der Kneipenbummel am Abend dazugehörte.

Ein besonderes Erlebnis war die Hl. Messe mit dem ehemaligen Bundespräses Alois Schröder in der Kapelle des Domes.

 

Zwiegespräch in der Krippe

Ein kleiner Junge besucht um die Weihnachtszeit seinen Großvater. Er schaut zu, wie der Großvater an einer Krippenfigur schnitzt. Einige andere Figuren der Weihnachtsgeschichte stehen schon fertig auf dem Tisch. Der Junge wird müde, legt den Arm auf den Tisch, und zuschauend schläft er ein. Im Traum werden die Figuren lebendig, und er ist mitten unter ihnen. Er geht mit in den Stall von Bethlehem und schaut das Jesuskind an.

„Ich möchte gerne drei Dinge von dir haben“, sagt das Jesuskind. Und der Junge sagt eifrig: „Meinen neuen Mantel, meine elektrische Eisenbahn, mein schönes Buch mit den bunten Bildern?“ „Nein“, erwidert das Jesuskind, „das brauche ich nicht. Ich möchte von dir etwas anderes haben! – Schenk mir deinen letzten Deutschaufsatz!“, sagt das Jesuskind leise. Der Junge erschrickt:  „Da hat doch der Lehrer „ungenügend“ drunter geschrieben!“ „Eben deshalb will ich ihn haben. Bringst du mir immer alles wo „ungenügend“ darunter steht?“ „Gern“, sagt der Junge. – „Und dann möchte ich zweitens von dir deinen Milchbecher!“ „Aber den habe ich doch zerbrochen!“ „Willst du mir immer alles bringen, was in deinem Leben zerbrochen ist?“, fragt das Jesuskind.

„Und nun mein dritter Wunsch: Du sollst mir noch die Antwort bringen, die du deiner Mutter gabst, als sie dich nach dem Milchbecher fragte.“ Da weint der Junge bitterlich und schluchzt: „Da habe ich doch gelogen, er wäre mir heruntergefallen. In Wahrheit habe ich den Becher absichtlich auf den Boden geworfen.“ „Ja, du sollst mir immer alle deine Lügen, deinen Trotz, dein Böses, was du getan hast, bringen, damit ich dir helfen und dir vergeben, dich heilen und verändern kann!“

Da wacht der Junge auf und weiß plötzlich, warum Gott Mensch geworden ist, und warum Jesus als Heiland geboren wurde: damit er alles Ungenügende, Zerbrochene und Böse heilen und verwandeln kann.  Axel Kühner 

 

Diese erdachte Geschichte will die zentrale Weihnachtsbotschaft verdeutlichen und vertiefen. Das Ereignis von Weihnachten, die Geburt Jesu, ist nicht erdacht. Sie ist die Wirklichkeit Gottes für Dich. Sie ist aber auch die Einladung an Dich: Dein Retter, dein Heiland, das Licht, der Friede: Ja, Gott will mit Dir sein.

Schenk Dich IHM, ER schenkt sich Dir! „Es ist das Heilige Weihnachtsfest, das Geburtsfest des Mensch gewordenen Sohnes Gottes, des längst ersehnten Friedensfürsten auch für diese Welt, allerdings für nur jene, die guten Willens sind.“              Adolph Kolping 

 

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